Feuerwehr der Stadt Gerlingen

69/2018
Containerbrand/Großbrand (B2/B4)

Statistik

Datum: 13.07.2018
Alarmzeit: 12:10 Uhr
Einsatzort: Dieselstraße
Fahrzeuge: KdoW, HLF 20-2, DLA(K) 23/12, TLF 16/25, ELW, GW-R/U, GW-T
Weitere Kräfte: FF Ditzingen Abt. Ditzingen: HLF 20-2, GW-T II
FF Ditzingen Abt. Heimerdingen: HLF 20,
FF Stuttgart Abt. Weilimdorf: HLF 10,
BF Stuttgart FW 4: ELW, HLF 20-A, HLF 20-B,
NEF LB 7/82-1 (ASB Ditzingen),
RTW LB 7/83-1 (ASB Ditzingen),
RTW LB 7/83-2 (ASB Ditzingen),
2 FuStW PPo Gerlingen,
4 FuStW PRev Ditzingen,

Bericht:

Freitag, der 13., forderte im Landkreis Ludwigsburg Hunderte von Rettungskräften fast aller Hilfsorganisationen. Während in Remseck schon seit längerer Zeit ein Großbrand bekämpft wurde, kam es gegen 12 Uhr bei uns in Gerlingen ebenfalls zu einem Großbrand.

Der Feuerwehr wurde über Notruf ein Containerbrand gemeldet. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr eintrafen wurde festgestellt, dass mehrere Baucontainer im 1. Obergeschosses eines über 40 Container umfassenden Baucontainerkomplexes in Vollbrand standen. Bauarbeiter teilten mit, dass sie zwei ihrer Kollegen vermissten. Sofort wurde die Suche der vermissten Bauarbeiter eingeleitet und die Brandbekämpfung aufgenommen. Da sich ein Gerlinger Löschfahrzeug in der Werkstatt befand und aufgrund des Ausmaßes und der beiden Vermissten, wurden umgehend weitere Kräfte nachgefordert. Die eigentlich nächstgelegene Feuerwehr Ditzingen befand sich allerdings zur Gebietsabdeckung in Remseck und besetzte dort das verwaiste Feuerwehrhaus. Deshalb kamen kreisübergreifend weitere Kräfte der FF Weilimdorf und der Stuttgarter Berufsfeuerwehr Wache 4 (Feuerbach) zur Unterstützung.

Kurz nach der Meldung der Vermissten ereilte die Einsatzleitung die Info, das sich die zwei Mitarbeiter von selbst in Sicherheit gebracht haben und beide wohlauf sind. Somit konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aber schwierig, da sämtliche Container abgeschlossen waren und alle aufgebrochen werden mussten. In Summe brannten knapp 20 40-Fuß Container in dem Büro-, Lager und Aufenthalskomplex. Über 70 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer mit 8 Löschrohren. Gegen 13:45 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden, die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich aber noch bis kurz nach 16 Uhr hin.

Vielen Dank allen Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit.

Bilder

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