Feuerwehr der Stadt Gerlingen

84/2017
Küchenbrand - Personen in Gefahr (B4+FüGru)

Statistik

Datum: 23.09.2017
Alarmzeit: 17:28 Uhr
Einsatzort: Birkenweg
Fahrzeuge: KdoW, HLF 20-1, DLA(K)23/12, HLF 20-2, ELW, TLF 16/25,
Weitere Kräfte: Feuerwehr Ditzingen Abt. Ditzingen: KdoW,
Feuerwehr Ditzingen Abt. Schöckingen: ELW,
NEF LB 5/82-1 (DRK/ASB Ludwigsburg),
RTW LB 7/83-3 (ASB Ditzingen),
KTW-Ehrenamt 66/25-1 DRK OV Gerlingen,
66/44-1 DRK OV Gerlingen,
DRK LB 50/10-2 Kreisbereitschaftsleiter,
Stv. KBM Kortz (FF Vaihingen),
2 FuStW PRev Ditzingen,
FuStW PRev Leonberg,
Stadt Gerlingen - 1. Beigeordnete Fr. Koch-Haßdenteufel,

Bericht

Dramatische Szenen spielten sich am frühen Samstagabend im Gerlinger Birkenweg ab. Vergessenes Essen auf dem Herd in einer Wohnung im Obergeschoss führte zu einer starken Rauchentwicklung im gesamten Gebäude. Eine Zufahrt in die enge Straße im Gehenbühl war nur erschwert möglich.

Ein Bewohner hörte am Samstag im Stadtteil Gehenbühl in einem Mehrfamilienhaus einen Rauchmelder piepen. Beim Nachschauen im Treppenraum schlug ihm bereits dichter Rauch entgegen. Umgehend alarmierte er über den Notruf 112 die Feuerwehr und warnte die restlichen Bewohner.
Beim Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus mehreren Fenstern im 1. OG des zweieinhalbgeschossigen Mehrfamilienhauses. Anwohner hatten bereits mit der Rettung von Personen über eine Anstellleiter begonnen. Ebenfalls wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr der Bewohner aus der Brandwohnung durch einen Nachbarn gerettet und ins Freie verbracht.

Unter Atemschutz drang ein Trupp in die Brandwohnung zur Brandbekämpfung vor und löschte restliche Glutnester. Das Kochfeld und die Dunstabzugshaube wurde demontiert und nach draußen verbracht.
Der Treppenraum und die Brandwohnung wurden mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Weiter wurde das Gebäude stromlos geschalten und in der betroffenen Wohnung alle Sicherungen herausgenommen. Die Dachwohnung wurde abschließend durch einen Trupp unter Pressluftatmer auf Verrauchung kontrolliert, die Wohnung wurde durch Öffnung der Fenster belüftet.

Der Bewohner der Brandwohnung wurde dem Rettungsdienst übergeben und mit einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus stationär aufgenommen. Alle weiteren Betroffenen wurden mit einem CO-Messgerät der Feuerwehr kontrolliert, negative Messwerte lagen aber glücklicherweise nicht vor. Die Brandwohnung ist bis auf weiteres nicht bewohnbar.

Die Erste Beigeordnete Frau Koch-Haßdenteufen machte sich an vor Ort ein Bild der Lage. Sie wurde auch auf die Parksituation im Gehenbühl hingewiesen. Wäre eine Menschenrettung durch die Feuerwerhr erforderlich gewesen, so wäre dies aufgrund der Parksituation nur mit erheblicher Verzögerung möglich gewesen!

Auch bei diesem Einsatz zeigt sich wieder wie wichtig Rauchwarnmelder sind! Rechtzeitig machte das laute Piepen einen Bewohner auf den Brand aufmerksam, dieser reagierte umgehend und verhinderte damit Schlimmeres!
Auch ein großes Lob an die Nachbarn! Diese bemerkten den Brand frühzeitig und retteten noch bevor die Feuerwehr die Einsatzstelle erreichte alle Bewohner aus dem Brandobjekt!

Bilder

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