Feuerwehr der Stadt Gerlingen

117/2014
Verkehrsunfall mit 2 LKW - BAB 81 (H4+FüGru)

Statistik

Datum: 16.12.2014
Alarmzeit: 09:30 Uhr
Einsatzort: Ditzingen, BAB 81 -> HN
Fahrzeuge: KdoW, ELW
Weitere Kräfte: FF Ditzingen Abt. Ditzingen: KdoW , LF 20, RW 2, HLF 20, GW-T,
Abt. Hirschlanden: TLF 16,
Abt. Schöckingen: MZF,
Kreisbrandmeister: Kdow,
NEF LB 7/82-1 (ASB Ditzingen),
RTW LB 7/83-1 (ASB Ditzingen),
RTW LB 7/83-2 (ASB Ditzingen),
2x FuStW APRev S-Vaihingen,
1x VUD APRev S-Vaihingen,

Bericht

Am Dienstagmorgen kam es auf der BAB 81, zwischen den Anschlussstellen S-Feuerbach und S-Zuffenhausen zu einem schweren Auffahrunfall zwischen zwei Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit werden.
Die Führungsgruppe der Feuerwehr Gerlingen unterstützte die Kameraden aus Ditzingen bei der Einsatzführung und übernahm die Kommunikation vor Ort.

Pressemitteilung der FF Ditzingen:

Ein schwerer LKW-Unfall erforderte am Dienstagvormittag einen Großeinsatz auf der Autobahn. Gegen 9:30 Uhr war der 56 Jahre alte Fahrer eines Lastzuges aus ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Feuerbach und Zuffenhausen auf einen vor ihm fahrenden Lastzug aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des Unfallverursachers zur Ladefläche gedrückt und der 56-jährige darin eingeklemmt.

Zur Befreiung des Verunglückten rückte die Ditzinger Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften an. Nach der notärztlichen Erstversorgung setzte die Feuerwehr schweres Gerät ein, um den Eingeklemmten frei zu schneiden. Mit mehreren Rettungszylindern und Rettungsscheren hatten sie den schwer verletzten Fahrer nach einer halben Stunde befreit, mit notärztlicher Begleitung brachte ihn der Rettungsdienst in eine Klinik. Der 48-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lastzuges erlitt leichte Verletzungen.

Bis zur Befreiung des schwer Verletzten blieb die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn vollständig gesperrt, erst gegen 12:30 Uhr konnte auch der letzte Fahrstreifen frei gegeben werden. Zwischenzeitlich bildete sich ein mehr als zehn Kilometer langer Rückstau. Neben der Ditzinger Feuerwehr waren die Feuerwehrführungsgruppe aus Gerlingen, der Kreisbrandmeister, zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die Höhe des entstandenen Sachschadens liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei 30.000 Euro.

Bilder

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