Feuerwehr der Stadt Gerlingen

36/2014
Brand eines Stromschienenverteilers (B3)

Statistik

Datum: 09.04.2014
Alarmzeit: 2:36 Uhr
Einsatzort: Solitudestraße
Fahrzeuge: KdoW, HLF 20, DLK 23/12-SE, TLF 16/25, ELW
Weitere Kräfte: RTW LB 7/83-1 (ASB Ditzingen),
THW LB - Fachberater FG Elektroversorgung (Anfahrt abgebrochen),
FuStW Polizei Ditzingen,
Energieversorger - EnBW

Bericht

Starke Rauchentwicklung aus einer Trafostation war das Einsatzstichwort für die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen. Bereits auf der Anfahrt stellten die Feuerwehrangehörigen fest, hier stimmt was nicht! Der Weg zu Feuerwehrhaus und Einsatzstelle war stockdunkel, die Straßenbeleuchtung großflächig ausgefallen. An der Einsatzstelle angekommen, wurde die Feuerwehr bereits von einem Haustechniker empfangen, dieser teilte mit, dass es im Bereich der Trafoübergabestelle zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sei.

Durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde die Lage erkundet. Lediglich der 1000 kVA Stromschienenverteiler in dem elektrischen Betriebsraum war von dem Feuer betroffen, eine Ausdehnung in andere Bereiche der Klinik gab es nicht. Nach dem Eintreffen eines EnBW Mitarbeiters wurde der Raum geöffnet und die Spannung abgeschaltet. Die Feuerwehr setzte einen mobilen Rauchverschluss an der Tür um eine größere Rauchausbreitung zu verhindern, bevor sie den Raum betrat. Das Feuer war bereits von selbst erloschen. Um den Brandraum zu entrauchen wurden zwei Hochleistungslüfter in den Einsatz gebracht.

Gemeinsam mit der Klinikleitung wurde das Problem der Energieversorgung im Krankenhaus eruiert, weshalb ein Fachberater der Fachgruppe Elektroversorgung vom Technischen Hilfswerk zur Einsatzstelle beordert wurde. Nach weiterer Begutachtung des EnBW Mitarbeiters stellte sich heraus, dass der Schaden relativ gering ist und die Elektroversorgung auch ohne externe Hilfe wieder in vollem Umfang gewährleistet werden kann.

Die Patienten wie auch die Mitarbeiter der Klinik waren zu keiner Zeit in Gefahr, vermutlich hat auch der Großteil der Belegschaft von dem Einsatz gar nichts mitbekommen.
Die Gerlinger Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 20 Feuerwehrangehörigen bis kurz nach halb fünf im Einsatz.

Bilder

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