Feuerwehr der Stadt Gerlingen

40/2012
Lkw Brand, BAB 81 -> HN (B3)

Statistik

Datum: 04.05.2012
Alarmzeit: 2:01 Uhr
Einsatzort: BAB 81, -> HN, Rastplatz Gerlinger Höhe
Fahrzeuge: KdoW, TLF 16/25-1, TLF 16/25-2, MZF, LF 16/12, GW-R/U, GW-T, MTW
Weitere Kräfte: FW Ludwigsburg: GW-Mess
RTW LB 7/83-1 (ASB Ditzingen)
2 FuStW Autobahnpolizei Ditzingen
Autobahnmeisterei Ba-Wü
Abschleppunternehmen
Privater Radlader

Bericht

Ein Fernfahrer bemerkte an seinem Lkw bereits im Engelbergtunnel einen technischen Defekt, als plötzlich sämtliche Warnlampen in seinem Armaturenbrett aufleuchteten. Geistesgegenwärtig beschleunigte er sein Fahrzeug, um den Tunnel zu verlassen und den ihm bekannten Rastplatz "Gerlinger Höhe" anzufahren. Noch auf dem Weg dorthin ging der Motor aus und Rauch stieg im Führerhaus auf.
Am Rastplatz angekommen, stellte er fest, dass unmittelbar neben seinem zu brennen anfangenden Lkw ein Gefahrgutlaster stand. Sofort weckte er den schlafenden Fahrer und forderte ihn auf seinen Gefahrgut-Lkw weg zu fahren.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Führerhaus bereits in Vollbrand, umgehend wurde ein Schaumrohr vorgenommen und ein weiteres Rohr vorbereitet. Um genügend Löschwasser vor Ort zu bringen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.
Durch die Feuerwehr wurden ein Gabelstapler und ein Teleskoplader organisiert um die Ladefläche zu räumen, was wegen der enormen Rauchentwicklung einen massiven und langwierigen Atemschutzeinsatz forderte. Dabei bekam das Feuer neuen Sauerstoff und zündete nochmal im Auflieger durch. Mit zwei Rohren wurde das Feuer erneut bekämpft und die Ladefläche weiter entladen und abgelöscht.
Da der Rauch quer übers Gerlinger Stadtgebiet zog, meldeten mehrere Anrufer starken Brandgeruch. Zwei Fahrzeuge der Gerlinger Feuerwehr und ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr Ludwigsburg führten an mehreren Stellen im Stadtgebiet Schadstoffmessungen durch. Außer einer Geruchsbelästigung konnten aber keine Schadstoffe festgestellt werden.
Abschließend wurde das Abschleppunternehmen bei der Bergung des LKW unterstützt. Die letzten Kräfte rückten kurz nach 6 Uhr wieder ein.

Bilder

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