Feuerwehr der Stadt Gerlingen

102/2011
Überlandhilfe Ditzingen - Kellerbrand mehrere Personen im Gebäude (B4+FüGru)

Statistik

Datum: 29.08.2011
Alarmzeit: 13:22 Uhr
Einsatzort: Ditzingen, Zollernstraße
Fahrzeuge: KdoW, MZF
Weitere Kräfte: FF Ditzingen Abt. Ditzingen: MTW, LF 20/16, DL 30, LF 16
FF Ditzingen Abt. Schöckingen: MZF
NEF LB 1/82-1 (DRK Ludwigsburg)
RTW LB 1/83-1 (DRK Ludwigsburg)
RTW LB 5/83-1 (ASB Ludwigsburg)
NEF BB 1/82-2 (DRK Leonberg)
RTW BB 2/83-1 (DRK Leonberg)
RTW BB 2/83-3 (DRK Leonberg)
RTW S 6/83-2 (JUH Stuttgart)
SEF-T LB 59/42-1 (DRK SEG Ditzingen)
MTW LB 69/45-1 (DRK OV Ditzingen-Heimerdingen)
2 FuStW Polizei Ditzingen

Bericht

Ein Kellerbrand beschäftigte am Montagmittag die Feuerwehren aus Gerlingen und Ditzingen sowie zahlreiche Rettungsdienstkräfte verschiedener Hilfsorganisationen.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Ditzinger Zollernstraße zu einem Feuer im Untergeschoss. Mehrere Personen wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung in ihren Wohnungen eingeschlossen.
Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurde auch die Gerlinger Führungsgruppe alarmiert. Sie unterstützte die Ditzinger Kollegen vor Ort bei der Einsatzleitung.

Pressemeldung der FF Ditzingen

Hoher Sachschaden entstand am Montagnachmittag beim Kellerbrand in einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus. Aus bislang ungeklärter Ursache war der Brand in einem offenen Abstellraum ausgebrochen und breitete sich rasch aus. Beim Eintreffen der um 13:22 Uhr alarmierten Ditzinger Feuerwehr stand das Untergeschoss bereits im Vollbrand. Schwarzer Brandrauch zog ins Treppenhaus und versperrte den Bewohnern den Fluchtweg.

Vier Feuerwehrangehörige unter schwerem Atemschutz bekämpften die Flammen mit zwei Rohren, mit einem Rauchvorhang verhinderten die Einsatzkräfte eine weitere Rauchausbreitung. Die Bewohner wurden von der Feuerwehr aufgefordert zunächst in ihren Wohnungen zu bleiben und die Türen geschlossen zu halten.

Nach vollständiger Entrauchung des Gebäudes wurden elf Bewohner von der Feuerwehr ins Freie gebracht, drei der Geretteten hatten sich bei anfänglichen Fluchtversuchen im Treppenhaus leichte Rauchgasverletzungen zugezogen. Zwei Notärzte sowie 18 Angehörige des Rettungs- und Sanitätsdienstes kümmerten sich um die Betroffenen. Der an Gebäude und Inventar entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei 100.000 Euro.

www.Feuerwehr-Ditzingen.de

 

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