Feuerwehr der Stadt Gerlingen

130/2009
Großbrand Ditzingen-Heimerdingen (FüGru+Löschzug/B4 Ditz.-Heimerdingen)

Statistik

Datum: 27.11.2009
Alarmzeit: 20:35 Uhr
Einsatzort: Ditzingen-Heimerdingen, Hemminger Straße
Fahrzeuge: Kdow (1/0), MZF (1/4), LF 16/12 (1/7), DLK 23/12-SE (1/2), TLF 16/25-1 (1/5),
Weitere Kräfte
Feuerwehr:
Abt. Ditzingen: Kdow (1/3), LF 20/16 (1/8), DL (1/2), LF 16/8 (1/8), LF 16 TS (1/8), GW-T (1/2), RW (1/2), MTW (1/6)
Abt. Heimerdingen: LF 16/12 (1/8), GW-T (1/6)
Abt. Hirschlanden: TLF 16 (1/5), LF 8 (1/5), MTW (1/2)
Abt. Schöckingen: LF 8 (1/8), MZF (1/5)
FF Hemmingen: MTW (1/2), LF 16/12 (1/8), DL (1/2)
FF Ludwigsburg: MTW (1/4), ELW 2 (1/1)
Kreisbrandmeister Kdow (1/0)

Bericht:


Zum sechsten Alarm in nur zwei Tagen wurde die Feuerwehr am Freitag Abend zur Überlandhilfe nach Ditzingen in den Ortsteil Heimerdingen gerufen. Ursprünglich wurde nur die Führungsgruppe alarmiert. Als Kommandant Peter Gsandner auf der Anfahrt schon Flammen aus dem historischen Gebäude schlagen sah, löste er Vollalarm für die Gesamtfeuerwehr Ditzingen aus und forderte umgehend auch den Löschzug der Gerlinger und der Hemminger Wehr nach.

Pressemeldung der FF Ditzingen:


Ein Großbrand im dicht bebauten Heimerdinger Ortskern beschäftigte am Freitagabend 140 Feuerwehrangehörige. Bei der Alarmierung um 20:35 Uhr stand die Scheune eines Anwesens in der Hemminger Straße im Vollbrand. Das Feuer drohte auf die angrenzenden Fachwerkgebäude überzugreifen.
Nur durch einen massiven Löschangriff über drei Drehleitern und acht weitere Rohre verhinderten die Einsatzkräfte im Außenangriff die Ausbreitung der Flammen. Eine Brandbekämpfung im Gebäude war zu diesem Zeitpunkt wegen akuter Einsturzgefahr nicht mehr möglich. Zwei große Gasflaschen bargen Feuerwehrangehörige gerade noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich.
Die Feuerwehren aus allen Stadtteilen waren im Einsatz, Kräfte aus Gerlingen, Hemmingen und Ludwigsburg unterstützten die örtlichen Wehren.
Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt, die Anwohner der angrenzenden Gebäude brachten sich unversehrt in Sicherheit. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei 100.000 Euro. Die Ursache des Brandes ist bislang unbekannt.

Bilder


 

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