Feuerwehr der Stadt Gerlingen

48/2009
Gasaustritt (G3)

Statistik

Datum: 18.05.2009
Alarmzeit: 13:36 Uhr
Einsatzort: Dieselstraße
Fahrzeuge: KdoW (1/1), LF 16/12 (1/5), DLK 23/12-SE (1/2), TLF 16/25-1 (1/5), RW 2 (1/2)
Weitere Kräfte: Kreisbrandmeister
RTW LB 7/83-1 (ASB Ditzingen)
Polizei
EnBW Gasnotdienst

Bericht

Eine aufgerissene Gasleitung erforderte am Montag Mittag das Eingreifen der Gerlinger Feuerwehr. Beim Eintreffen stellte der Einsatzleiter fest, dass ein Bagger eine Hauszuleitung gekappt hatte und unkontrolliert Gas austrat. Umgehend wurde der Gasversorger zur Einsatzstelle nachgefordert und die Evakuierung des betroffenen Gebäudes und zweier umliegenden Häuser veranlasst. Ca. 80 Personen aus dem Hauptgebäude wurden zu ihren Sammelplätzen geschickt, wo sie von der Feuerwehr betreut wurden. Eine im Nebenbau befindliche Tierschutzorganisation evakuierte zudem mehrere Hunde aus dem Gebäude. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt, was zu einem mittleren Verkehrschaos führte. Währenddessen wurden ständig Messungen durchgeführt und der Brandschutz sichergestellt. Bis zum Eintreffen des Gas-Notdienstes wurde die Einsatzstelle mit einem Hochleistungslüfter belüftet, um das Gas-Luft-Gemisch schnell zu verdünnen. Vom Gas-Notdienst wurde schließlich die Leitung abgeschiebert und kurze Zeit darauf das Gebäude wieder freigegeben.

 

Bericht der Stuttgarter Nachrichten, Strohgäu Extra vom 19.5.2009:

Nach Gasalarm Gebäude evakuiert
Gerlingen (fk). Nachdem ein Bagger bei Bauarbeiten eine Gasleitung gekappt hatte und daraufhin Gas austrat, sind gestern gegen 13.30 Uhr drei Gebäude in der Dieselstraße evakuiert worden. Mehr als 80 Personen seien davon betroffen gewesen, sagt der Sprecher der Gerlinger Feuerwehr, Dennis Blos. Die Wehr war mit 20 Mann und fünf Fahrzeugen im Einsatz, auch der Kreisbrandmeister war vor Ort. Der Vorfall endete glimpflich - niemand sei verletzt worden, so Blos. Die EnBW sei schnell vor Ort gewesen, um den Gasaustritt zu stoppen. Die Einsatzkräfte sorgten durch eine gezielte Belüftung dafür, dass die Gaskonzentration in der Luft soweit sank, um sich mit der Luft zu einem ungefährlichen Gemisch zu vermengen. Durch die weiträumige Absperrung staute sich in dem Bereich der Verkehr.

Bilder


 

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