Feuerwehr der Stadt Gerlingen

110/2008
Unklarer Gasgeruch (G2)

Statistik

Datum: 10.12.2008
Alarmzeit: 15.36 Uhr
Einsatzort: Kindergarten Hasenbergstraße
Fahrzeuge: KdoW (1/0), LF 16/12 (1/5), RW 2 (1/2), TLF 16/25-1 (1/5), MZF (1/3), TLF 16/25-2, (1/5), MTW (1/1)
Weitere Kräfte: Feuerwehr Ludwigsburg 1/94-1 (Gerätewagen-Messtechnik)
RTW Sama 7/83-1
SEG Ditzingen 59/41-1
SEG Ditzingen 59/42-1
3 Streifen Polizei
Stadt Gerlingen - Stadtbaumeister
Stadt Gerlingen - Wassermeister
Energieversorger EnBW
Straßenbaufirma Sickinger

Bericht

Die Meldung über einen unklaren Gasgeruch im Kindergarten in der Hasenbergstraße erreicht die Gerlinger Feuerwehr am Mittwochmittag. Nachdem die Einsatzstelle erkundet war und durch Messungen ein brennbares Gas festgestellt werden konnte, wurden der Kindergarten und auch das benachbarte Schulzentrum inklusive Brückentor- und Jahnhalle sowie das Jugendhaus zur Sicherheit evakuiert. Mit dem Löschgruppenfahrzeug wurde der Brandschutz in der Richthofenstraße sichergestellt und diverse Messgeräte vorgenommen. Die Einsatzleitung wurde vor dem Kindergarten in der Hasenbergstraße eingerichtet. Hier liefen alle Fäden von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Vertretern der Stadt Gerlingen zusammen. Da die Messmittel nicht ausreichten wurde von der Feuerwehr Ludwigsburg der Gerätewagen-Messtechnik nachgefordert und der Energieversorger zur Einsatzstelle beordert, welche in großem Umfang weitere Messungen vornahmen. Aber auch die Kollegen aus Ludwigsburg konnten nur bedingt weiterhelfen, ein Leck war nicht auszumachen, da der Kindergarten nicht ans Gasnetz angebunden ist. Ein Schacht, welcher unter dem Kindergarten verläuft, wurde - da hier der Austritt vermutet wurde - mit einem Bohrhammer geöffnet was sich aber auch nicht bestätigte. Ein Gasgeruch war zwar immernoch feststellbar aber die Messungen ergaben keine gefährliche Konzentration mehr. Der Schacht wurde daraufhin mit einem Hochleistungslüfter belüftet und anschließend nocheinmal nachgemessen. Da auch jetzt keine explosionsfähige Konzentration mehr messbar war, wurde der Einsatz abgebrochen.

Ein besonderer Dank geht an die Kollegen von der SEG (Schnelleinsatzgruppe) Ditzingen, die uns bei dem kaltnassen Wetter mit warmem Tee versorgten!

Und noch eine Anmerkung:

Bei diesem Einsatz stellte sich heraus, das ein weiß-rotes Absperrband bei der Bevölkerung kein Hindernis darstellt. Immer wieder mussten Passanten von Einsatzkräften zurückgewiesen werden, die einfach die Absperrung passierten!
Bitte beachten Sie: Die Absperrung dient zu Ihrer Sicherheit!

Bilder

 

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